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Per Eisprungrechner dem Babywunsch nachhelfen

Schwanger sein! Während die eine Frau damit manchmal überrascht wird und es eigentlich gar nicht wollte, haben andere Frauen ein echtes Problem damit, schwanger zu werden. Wir wollen in diesem Artikel erklären, wie man seine Chancen auf eine Schwangerschaft auf ganz natürliche Art und Weise erhöhen kann.

Mit einem Eisprungrechner fruchtbare Tage berechnen

Einer Schwangerschaft kann man nachhelfen

Der Wunsch nach einem Kind

Auch heute noch verspüren die meisten Frauen irgendwann den Wunsch, ein Kind zu bekommen. Nicht selten fängt es dann an, im Kopf zu arbeiten: Bin ich schon zu alt? Kann ich nach dem Absetzen der Pille überhaupt sofort schwanger werden? Was ist, wenn es nicht klappt?

Oft steht heutzutage die Karriere die ersten Jahre im Vordergrund. Gründe gibt es viele: Einerseits, weil junge Frauen inzwischen selbstbestimmter leben, andererseits aber auch um Rentenansprüche oder die finanziellen Grundlagen für eine Familie zu erlangen.

Dennoch tickt natürlich die biologische Uhr und spätestens ab ca. 30 Jahren sollte man sich Gedanken über die Zukunft und einen möglichen Babywunsch machen. Und jede junge Frau, die sich an dieser Stelle denkt: „Ja, ich will (später) ein Baby!“, die sollte sich überlegen, vielleicht bereits die Pille abzusetzen und auf ein anderes Verhütungsmittel umzusteigen. Schließlich kann es nicht selten viele Monate oder Jahre dauern, bis die Funktionen im weiblichen Körper sich dahingehend soweit normalisiert haben, dass eine Schwangerschaft wieder möglich ist.

Die Schwangerschaft in Angriff nehmen

Jede junge Frau, die heutzutage den Wunsch nach einem Baby verspürt, hat immense Vorteile gegenüber früher. Das aktuelle Wissen, welches natürlich auch im Internet zu finden ist, hilft ungemein. Und auch, wenn rund 60% der Frauen binnen eines halben Jahres schwanger werden, müssen die restlichen 40% doch leider deutlich länger warten.

Aus diesem Grund haben wir eine Reihe wertvoller Tipps:

Untersuchung beim Arzt

Jede junge Frau, die gezielt schwanger werden will, sollte vorher einmal beim Arzt vorstellig werden. Hier wird neben der Untersuchung des Blutbildes auf Nährstoff- oder Vitaminmangel auch mögliche Risiken abgeklärt (Röteln, etc.).

Wichtig: Auch gegen Geschlechtskrankheiten, wie z.B. Chlamydien, sollte man sich testen lassen. Nicht selten ist eine solche Krankheit an scheinbarer Unfruchtbarkeit schuld.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung, die ausgewogen aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, wenig Fleisch und Fisch besteht, ist optimal. Gute Öle, wie z.B. ein hochwertiges Olivenöl, runden die Ernährung ab. Vitamin B12, Eisen und Kalzium sind wichtig für eine gute Fruchtbarkeit. Veganer sollten daher eventuell Ergänzungsmittel zu sich nehmen.

Tipp: Folsäure und Mönchspfeffer haben sich als wirksam erwiesen, die Fruchtbarkeit zu erhöhen.

Und auch für Männer ist eine gesunde Ernährung, vor allem ohne Alkohol und sonstige Drogen wichtig. Durch eine solche Ernährung erhöht sich die Qualität der Spermien ungemein.

Stress abwehren

Wenn Frau unter Stress steht, kann dies die Fruchtbarkeit deutlich reduzieren. Mal abgesehen davon, dass gestresste Frauen auch oft keine Lust auf Sex haben. Und wenn der Sex zum Pflichtprogramm wird, um schwanger zu werden, führt das oft zu weiterem Stress und in eine nicht endende Spirale.

Tipp: den beruflichen Stress nach Möglichkeit runterfahren und sich z.B. mit einem Bad oder anderen schönen Dingen verwöhnen. Ein verlängertes Wochenende mit dem Liebsten über die fruchtbaren Tage hinweg kann Wunder wirken.

Sex während der fruchtbaren Tage

Um schwanger zu werden, ist es natürlich sinnvoll, während der fruchtbaren Tage Sex zu haben. Diese Tage sind recht individuell, aber man kann sie, z.B. mit einem Eisprung-Rechner bestimmen. Übrigens: es kann sich positiv auswirken, regelmäßig auch vor dem Eisprung Sex zu haben. Studien weisen darauf hin, dass Erbschäden abnehmen, wenn kürze Abstände in der Spermienproduktion eingehalten werden.

Eisprung – wie funktioniert das genau?

Nachfolgend eine kurze Übersicht über die wichtigsten Vorgänge im Körper einer Frau während des Zyklus und des Eisprungs.

Jede Frau, die fruchtbar ist, unterliegt einem Zyklus, der normalerweise zwischen 23 und 38 Tage lang ist und mit der Regelblutung beginnt. Auch wenn viele Bücher immer wieder 28 Tage aufgreifen, so ist dies nicht richtig. Jede Frau ist verschieden.

Am ersten Tag der Regelblutung beginnt der Körper, sich auf den nächsten Eisprung einzustellen. Die Hirnanhangdrüse produziert das Hormon FSH, welches die Eierstöcke anregt, eine Eizelle in einem sogenannten Follikel heranreifen zu lassen. Gleichzeitig steigt der Östrogenspiegel. Dies hat zur Folge, dass die Schleimhaut der Gebärmutter anwächst und sich später das Ei einnisten und während der Schwangerschaft entwickeln kann.

Durch das Östrogen wird die Produktion des Hormons LH angeregt. Bei einem ausreichenden Wert dieses Hormons wird das Ei aus dem Follikel entlassen (der Follikel platzt). Dieser Vorgang nennt mal Eisprung.

Das Ei wandert nun den Eileiter entlang und ist bereit für eine Befruchtung. Da das Ei eine Lebensdauer von höchstens 24 Stunden hat und Spermien eine Lebensdauer von ca. 3-5 Tagen, ergibt sich ein Zeitraum, zu welchem der Geschlechtsverkehr am sinnvollsten ist. Ein besonders guter Wert ist ca. 1-2 Tage vor dem Eisprung und maximal 24 Stunden nach dem Eisprung. Dabei gilt, dass die Chance auf eine Schwangerschaft steigt, je näher der Geschlechtsverkehr am Zeitpunkt des Eisprungs liegt.

Wird das Ei nicht befruchtet, so sinken die Hormonspiegel von Östrogen und Progesteron im Blut und die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen (die Regelblutung).

Den Zeitpunkt des Eisprungs bestimmen

Wie zuvor beschrieben, gibt es nur ein kurzes Zeitfenster, wo die Befruchtung möglich ist. Pärchen, die alles daran setzen, schwanger zu werden, sollten daher den Eisprung möglichst genau bestimmen. Dazu gibt es zwei gute Methoden. Einerseits kann man (teure) Ovulationstests in der Apotheke erwerben. Der Test ist ein simpler Urin-Text, der durch eine Veränderung der Farbe anzeigt, ob ein Eisprung bevorsteht. Gemessen wird das Hormon LH (luteinisierendes Hormon), welches ein bis zwei Tage vor einem Eisprung ansteigt.

Darüber hinaus gibt es den „Fruchtbarkeitskalender“, der zwei körperliche Symptome miteinander vereint. Zum einen wird die Körpertemperatur gemessen. Die Basaltemperatur steigt nach dem Eisprung um 0.5 Grad Celsius an und bleibt um diesen Wert bis zum Einsetzen der Regelblutung erhöht. Gemessen wird die Temperatur täglich zur gleichen Zeit, direkt nach dem Aufstehen. Andere Zeitpunkte sind fehleranfällig.

Gleichzeitig muss der Zervixschleim von der Frau beobachtet werden. Vor dem Eisprung ist der Schleim klebrig/cremig und hat in etwa die Konsistenz von Joghurt. Die Scheide fühlt sich feuchter an. Ganz kurz vor dem Eisprung wird der Zervixschleim wässrig und dünn. Er sieht aus und fühlt sich an, wie Eiweiß aus einem rohen Ei. Der Eisprung findet an diesem oder dem nächsten Tag statt. Direkt danach wird der Schleim wieder zähflüssiger und dicker.

In Kombination mit der Temperaturmessung lässt sich so wunderbar der eigene Eisprung errechnen.

 


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