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Matcha Tee: Nur ein Trend-Getränk oder ein Wundermittel Krankheiten, Übergewicht und vieles mehr?

(Urheber: teelesswonder)

 

Eine Tasse Tee ist etwas Gutes zu jeder Jahreszeit. Besonders gut ist auch, dass Tee etwas sehr Gutes für die Gesundheit ist. Gerade unter diesem Aspekt wird ein sehr vielseitig wirkendes, aus Japan stammendes Getränk von immer mehr Menschen geschätzt: Matcha Tee.

Ist Matcha Tee tatsächlich gesünder als andere Tee-Sorten?

Der besondere Ruf des Matcha Tees ist eigentlich verwunderlich. Denn es gibt bislang keine wirklich belegten und systematischen Studien, die eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung des Matcha Tees nachhaltig bestätigen. Aber auf jeden Fall lassen sich die zahlreichen anderen wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema „Grüner Tee und Gesundheit“ getrost auch auf diese grüne Tee-Sorte übertragen. Und es gibt noch viele andere Gründe, warum Matcha Tee als besonders wertvoll angesehen werden darf …

Was macht Matcha Tee so besonders?

Auch auf diese Frage gibt es zahlreiche verschiedene, aber wahre Antworten. So handelt es sich bei Matcha nicht um einen klassischen Tee-Aufguss. Matcha ist der Extrakt aus einem vollständigen, frischen Teeblatt. Schon deshalb ist der Anteil der positiven, gesundheitsfördernden und wohltuenden Inhaltstoffe höher als beim „gewöhnlichen“ Grünen Tee.

Welche spezielle Wirkung hat Matcha Tee?

Jeder, der Matcha Tee bereits probiert hat wird bestätigen, dass er – übrigens auf gesunde Weise – besonders munter und wach macht. Außerdem steigert Matcha Tee auf natürliche Art die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Insgesamt hat Matcha wohltuende Wirkungen auf viele verschiedene Bereiche unseres Stoffwechsels.

Koffein in gebundener Form sorgt für den besonderen Wach-mach-Effekt

Im Gegensatz zu Kaffee liegt das Koffein beim Matcha Tee in gebundener Form vor. Auch dadurch wird das Koffein vom Körper langsamer aufgenommen, wirkt über einen längeren Zeitraum und wird als wesentlich anregender wahrgenommen. Da es sich bei Matcha Tee um ein Naturprodukt handelt, kann der Koffein-Gehalt schwanken. Durchschnittlich dürften sich aber circa 60 Milligramm pro Tasse befinden. Das entspricht übrigens in etwa dem Koffein-Gehalt eines Espresso.

Matcha: Wundermittel bei der Vorbeugung von Krebs?

Besonders eingefleischte Matcha-Fans sind überzeugt, dass Matcha Tee eine der wirkungsvollsten Prophylaxe-Möglichkeiten gegen Alzheimer und vor allem gegen Krebs ist. Auch wenn es hierzu noch keine konkreten Matcha-Studien gibt, als sicher kann gelten: Grüner Tee – und somit auch Matcha Tee – enthält in hohem Maße den Inhaltsstoff Epigallocatechingallat. Diesem Antioxidans, das EGCG abgekürzt wird, wird aufgrund einiger klinischer Studien nachgesagt, dass es womöglich eine wichtige Rolle bei Vorbeugung und sogar Behandlung verschiedener Alzheimer- und Krebserkrankungen spielen könnte.

Matcha Tee hat vielfältige positive Wirkungen

So oder so: Auch wenn sich die Wissenschaftler bezüglich dieses bei uns sehr in Mode gekommenen Tees (derzeit noch) nicht absolut sicher sind, fest steht auf jeden Fall: Matcha Tee hat diverse gesundheitsfördernde Eigenschaften, die wir in dieser Fülle und Intensität nur selten bei anderen Lebensmitteln finden. Und auch der Glaube an die krebsvorsorgende Wirkung hat bekanntlich positiven Einfluss auf Deine Gesundheit.

Einfacher abnehmen mit Matcha?

Dem fein zermahlenen Pulver der Grünteepflanze Tencha wird auch eine stark gewichtsreduzierende Wirkung nachgesagt. Und tatsächlich: Matcha Tee hat eine stark entschlackende Wirkung und wird daher auch gerne bei Schlankheitskuren unterstützend eingesetzt. Japanische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass besonders die Katechine im Matcha Tee den Fettabbau unterstützen und beschleunigen.

Matcha Tee gegen unreine Haut?

Aber damit nicht genug: Die antioxidativen Fähigkeiten des Matcha fördern auch ein gesundes Hautbild und schützen vor vorzeitiger Hautalterung. Auch bei zu hohem Blutdruck kann Matcha helfen. Denn die Katechine im Grünteepulver bremsen die Resorption von Kohlenhydratren und senken somit den Blutzuckerspiegel.

Nicht erschrecken beim ersten Anblick!

Unsere Empfehlung: Matcha Tee einfach mal probieren. Und noch ein Tipp: Beim Auspacken des Pulvers nicht erschrecken. Denn auf den ersten Blick sieht Matcha ziemlich ungewohnt, sogar eigenartig aus. Knallig leuchtend grün, teilweise sogar in Neonfarben leuchtet das Teepulver. Grund für diese außergewöhnliche Färbung ist das Chlorophyll. Dieser Farbstoff ist übrigens auch – wenn auch in geringerer Konzentration – in den Blättern der Grüntees enthalten.

Die Zubereitung von Matcha Tee

In Mitteleuropa gewinnt Matcha rasend schnell viele neue Fans! Das können die vielen Matcha-Liebhaber im Herkunftsland Japan sicherlich gut nachvollziehen; nicht jedoch die Art, wie bei uns in Mitteleuropa dieser besondere Tee zubereitet wird: Während in Mitteleuropa das Teepulver häufig mit Soja-Milch aufgequirlt wird, ist die traditionelle Art der Zubereitung eines klassischen Matcha Tees eine Kunst für sich.

So kannst Du Matcha Tee auf die traditionelle Art zubereiten

Für einen „richtigen“ Matcha Tee gibst Du zunächst ein bis zwei Gramm Matcha-Pulver in eine Schale. Diese Menge entspricht übrigens einem halben Teelöffel oder zwei Bambuslöffeln (wenn Du das typische Matcha-Feeling schon bei der Zubereitung zelebrieren willst). Jetzt musst Du den Matcha mit einem Schuss warmem Wasser zu einer cremigen, klumpenfreien Paste verrühren.

Mit einem Chasen gelingt Dir ein perfekter Matcha Tee

Anschließend wird diese Mixtur mit ca. 70 Milliliter heißem Wasser aufgegossen. Das Wasser muss dabei eine Temperatur von etwa 80° C haben! Je nach Geschmack kannst Du natürlich mehr Wasser oder Pulver verwenden, um Deinen Tee milder bzw. kräftiger zu genießen. Zum Schluss kommt der Höhepunkt der klassischen Zubereitung von Matcha Tee: Etwa 20 bis 40 Sekunden schlägst Du den Matcha Tee in seinen endgültigen schaumigen Zustand. Das gelingt Dir am besten mit dem sog. Chasen. Mit dieser Art von Besen gelingt Dir durch schnelle Bewegungen des Handgelenks ein Matcha Tee, bei dem jeder Japaner vor Neid erblasst!

Wie schmeckt Matcha Tee?

Der Chasen ist auch das Geheimnis, um den typischen Geschmack eines Matcha Tees zu erlangen: angenehm herb-weich mit einer unvergleichlichen, leckeren süßen Note! Je nach Art und Qualität des Pulvers variieren auch die Geschmacksrichtungen: Charakteristisch für die hochwertigeren Sorten ist z.B. der unvergleichliche Umami Geschmack.

Beliebt sind auch die Matchas mit intensiv-blumigen, vollmundigem Geschmack, der auch mal leichte Anklänge von Kürbis oder Kastanie suggerieren kann. Übrigens: Mit Deinem Matcha Pulver kannst Du nicht nur Tee (im wahrsten Sinne des Wortes „im Handumdrehen“) kreieren, sondern auch viele andere Matcha Kompositionen wie Kekse, Smoothies und andere Getränke oder sogar Matcha Eis.

Matcha: Welche Sorte ist die beste?

Die für Dich beste Sorte ist grundsätzlich die, die Dir am besten schmeckt! U.a. weil für einen Matcha Tee aber das gesamte Teeblatt verwendet wird, solltest Du möglichst Matcha in Bio-Qualität verwenden.

Wo bekomme ich Matcha?

Beim nächsten Einkauf solltest Du einfach aufmerksam in die entsprechenden Regale schauen: Denn Matcha Pulver erhältst Du bereits in vielen gut sortierten Supermärkten und natürlich in Reformhäusern oder Drogerien. Noch einfacher: Im Internet findest Du zahlreiche gute und preiswerte Anbieter von Matcha!


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